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Solawi Kümperheide

Solawi Kümperheide

Die Entstehungsgeschichte des Vereins

und die Gründung der "Solawi Kümperheide"

2013 traf eine Gruppe engagierter Menschen zusammen, die zum Ziel hatten,

sich für die gemeinschaftliche Förderung regionaler Nahrungsmittelproduktion einzusetzen.

 

Die Vision: eine solidarische Landwirtschaftsinitiative in Dortmund gründen.

 

Sie suchten einen Landwirt und Fläche und fanden mit dem Lernbauernhof Schulte-Tigges einen Betrieb, der ebenfalls eine alternative, nachhaltige Vorstellung von Landwirtschaft verfolgte.

Erzeuger- und Verbraucherseite gründeten somit 2014 gemeinsam den Verein

„Solidarische Landwirtschaft Dortmund e. V."  und stellten für den Anbau einen Gärtner ein.

2014 konnte dann der neugegründete Verein mit Landwirt/Gärtner und VerbraucherInnen mit zunächst

50 Haushalten in das erste Wirtschaftsjahr starten und die „Solawi Kümper Heide“ entstand, benannt

nach dem Standort der Ackerflächen im Norden Dortmunds. Der Verein übernahm die Geschäftsführung,

damit sich Hof- und Anbauteam voll auf den Start konzentrieren konnten.

2017 ging die Leitung der „Solawi Kümper Heide“ an den Hof.

2019 zählt die Solawi-Kümperheide mittlerweile knapp 200 Haushalte, die mit Gemüse versorgt werden.

 

Das war ein langer Prozess, der nur mit außerordentlichem Engagement vieler beteiligter Menschen

gelingen konnte.

Was uns am Herzen liegt...

Mit unseren Aktivitäten setzen wir uns für eine bedürfnisorientierte, klimagerechte,

ökologische Landwirtschaft und die ortsnahe Verteilung von Lebensmitteln ein, die wir

am besten in Form der Solidarischen Landwirtschaft, kurz „Solawi“ verwirklicht sehen.

Wir setzen auf saisonales Gemüse aus der Region, und den Verzicht auf den Einsatz von

Chemie beim Gemüseanbau. Damit leisten wir einen wichtigen Beitrag zum Umweltschutz

und gegen den Klimawandel.

 

Wir mögen Gemüse unverpackt und so wie es gewachsen ist, krumme Möhren, schiefe Gurken,

knollige Kartoffeln... , und leisten damit einen aktiven Beitrag zur Minderung der skandalösen Lebensmittelvernichtung und der Reduktion von Verpackungsmüll.

Wir arbeiten für eine Landwirtschaft, die den vom "Aushungern" bedrohten Insektenarten

genügend Nahrung bietet und das menschliche Auge durch ihre Vielfalt und Schönheit erfreut.

Wir betrachten Acker, Blühstreifen, Felder und Wege als einen wunderbaren Lebensraum, den wir mit

Pflanzen und Tieren teilen. Deren Lebensweise zu verstehen und sie zu schützen, ist uns sehr wichtig.